Das Nähzimmer von… Inne

Inne, Mama von Dré (2,5) und Ida (6 Monate), liebt Kleider, Schnittmuster von La Maison Victor und das Experimentieren mit neuen Modethemen. La Maison Victor durfte in ihre Näherei schauen.

Ich habe vor ungefähr neun Jahren einen Nähkurs besucht, weil ich selbst die Kostüme für eine Theatervorstellung nähen wollte. Ich war sofort total begeistert, ich habe das als unglaublich entspannend empfunden. Ich bin in jeder Woche einige Male in meinem Näh­ atelier zu finden und jeden Montagabend sitze ich treu im Nähkurs.

Ich nähe in erster Linie Sachen für mich, hauptsächlich Kleider. Na­ türlich Kleidungsstücke aus der La Maison Victor, aber ich habe auch ausreichend Unterricht im Zeichnen von Schnittmustern gehabt, um selbst etwas entwerfen zu können. Wenn ich in der Einkaufsstraße etwas Schönes sehe, dann stehle ich es mit den Augen und versuche, es selbst zu nähen. Außerdem nähe ich viel Deko­Elemente und setze Upcycling­Ideen um. Dann mache ich zum Beispiel aus einem alten Kleid etwas für die Leseecke der Kinder.

Stoffe kann ich immer kaufen. Ich finde es unheimlich schön, im Aus­ land in den Geschäften zu stöbern. Dann hat man auch etwas, was nicht jeder hat. Bei Städtetrips nehme ich manchmal einen leeren Koffer mit, den ich dann mit originellen Stoffen füllen kann.

In unserem neuen Haus konnte ich die Hälfte des Kellers als Atelier einrichten. Fenster vom Boden bis zur Decke sorgen für viel Licht. Hier ist es immer angenehm kühl und ruhig, hier kann ich tun und lassen, was ich will. Unser Hund Henk leistet mir hier immer Gesell­ schaft, natürlich auf einem selbstgenähten Kissen.

Meine Kreativität beschränkt sich aber nicht nur auf das Nähen. Ich experimentiere oft mit neuen Dingen, zum Beispiel mit meinem Schneideplotter Silhouette Cameo. Damit habe ich die Wandsticker für mein Atelier selbst gemacht. Auf meiner Wunschliste steht auch noch ein 3D­Drucker, ebenso wie eine Bügelpresse. Neben der ganzen neuen Technologie gibt es in meinem Atelier aber auch eine nostal­gische Ecke. Ich habe von einer meiner Omas eine Menge Kurzwaren geerbt, die sie ihr Leben lang gesammelt hat. Jetzt habe ich auch genug für den Rest meines Lebens (lacht).

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