Smoks sind nicht mehr nur für kleine Mädchen!

Smoks waren in den siebziger Jahren sehr in Mode und lange für kleine Mädchen reserviert. Jetzt sind sie wieder da, und zwar auch in der Damen-Abteilung! Aber wie trägt man sie? Und vor allem: Wie näht man sie?

An diesem Trend kommt in dieser Saison niemand vorbei: Der hohe Kragen, der dank seiner elastischen Smoks perfekt passt! Aber was sind eigentlich Smoks? Bei einem bestimmten Nähverfahren wird der Stoff eingefaltet und durch versetzt angeordnete Zierstiche fixiert. Diese Technik wurde im Mittelalter in England entwickelt, und war in der Hippiezeit ein großer Trend.

3 Gründe, wieso man diesen Trend mitmachen sollte

  1. Kragen und Ärmel mit Smoks verleihen Röcken und Blusen automatisch einen eleganten und romantischen Touch. Die kleinen Falten kommen am schönsten auf Blusen mit Blumenmuster zur Geltung.
  2. Man braucht keine Accessoires mehr (Halsketten, Armbänder, Schal, Halstuch, usw.): Ein solcher Kragen und solche Ärmel sind schon genug.
  3. Smoks sind außerdem sehr praktisch, denn sie halten in der kalten Jahreszeit warm.

Die Smok-Technik

In Ausgabe 06/2019 von La Maison Victor stellen wir euch unser Kleid „Alina“ vor (#alinaLMV), das sowohl am Kragen als auch an den Handgelenken mit Smoks verziert ist. Für dieses Modell haben wir uns für einen leicht zu faltenden Kreppstoff aus unserer Kollektion entschieden (hier erhältlich). Ist er nicht superschön, mit dem Leopardenmuster?

Der Geheimtipp? Elastisches Garn für die Falten

Keine Angst vor den Falten: Wir erklären euch, wie das geht. Es scheint zwar schwierig, ist aber ziemlich einfach!  Der Trick? Verwendet einen breiten Gummi aus elastischem Garn, das mit einem Nylongarn verwebt wurde. Steckt ihn auseinandergezogen auf eurem Stoff fest. So erhaltet ihr ganz einfach den Smok-Effekt.

Das Smok-Garn findet ihr bei Veritas, für 2,99 €, bei Rascol, für 2,45 € oder in jedem anderen Kurzwarenhandel.

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